Lieber Jospeh, ich freue mich über Deine Ernennung und verbinde meine Glückwünsche mit einem Blick ins NT: Nach 1./2. Tim und Tit darf der Bischof kein religiöser Spinner, kein spiritueller Hochseilartist und kein überspannter Showman sein, aber auch kein verknöcherter Bürokrat, kein dogmatischer Betonmischer und kein Scheuklappenträger. Am wichtigsten ist die Tugend der Gastfreundschaft. So wünsche ich Dir am Tisch im neuen Bischofshaus viele interessante und ehrliche Gäste, die Dir Mut machen, der episcopus („Supervisor“) eines vielfältigen und vielstimmigen Bistums Chur mitten im 21. Jh. zu sein. Am Tisch im Speisesaal der Theologischen Hochschule Chur und des Priesterseminars St. Luzi bist Du jedenfalls immer herzlich willkommen. Der Weg ist ja nicht weit. Christian Cebulj, Theologische Hochschule Chur.

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